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Shopfloor

Shopfloor Management – visuelles Management der Fertigungswerkstatt

Die Werkstatt ist ein fester Bestandteil des Unternehmens, da es sich um den Bereich der Produktion, Montage oder Fertigung handelt. Es ist wichtig, dass sie gut koordiniert eingerichtet ist. Shopfloor Management ist ein Werkzeug für Werkstattmanagement. Es steht im Zentrum von Lean Management, um die Fabrik der Zukunft zu schaffen, begleitet von der Industrie 4.0.

Was ist Shopfloor Management, die Methode zum Werkstattmanagement?

Shopfloor Management ist Management speziell von Produktionsbetrieben, um einen klaren, sicheren, stabilen und operativen Arbeitsprozess zu kreieren. Laut Kiyoshi Suzaki, dem Autor von "The new shop floor management", entwickelt diese Technik ein umfassendes Werkstattmanagement unter Einbeziehung von Beständen, Ausrüstung, Vorgängen, Fertigung, die Bearbeitung etc.

Das Shopfloor Management basiert auf 3 Säulen, um die Produktionswerkstatt richtig zu verwalten und zu koordinieren:

  • Genba - "wo die Wirklichkeit ist": Dort, wo Mehrwert geschaffen wird, wo Probleme entstehen, wo Kundenzufriedenheit erreicht wird etc. Es ist ein konsistenter Ansatz, der die Werkstatt vor Ort untersucht, um Verschwendung (MUDA) und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen
  • Genchi Genbutsu - "Hingehen und Sehen": Dies ist ein Verfahren des Toyota Production Systems TPS, das Entscheidungsträger dazu veranlasst, sich auf den Weg zu machen, um die Realität der Dinge vor Ort zu sehen und mit den Mitarbeitern zu sprechen, um etwaige Probleme aufzudecken
  • Genjitsu - "Die Realität, die Fakten": Um nach einer quantifizierten Analyse der Situation reale und valide Daten zu erfassen. Dies ist die dritte Säule der Kaizen-Methode, des kontinuierlichen Verbesserungsansatz von LEAN.

Wie richtet man Werkstattmanagement in einem Unternehmen ein?

Gutes Werkstattmanagement beginnt mit der Hervorhebung der industriellen Ziele, die den Produktionsteams gesetzt werden. Jedes dieser Ziele muss anhand von Leistungsindikatoren überwacht und gemessen werden. Aufgrund dieser Ergebnisse kann man den Produktionsfortschritt in Echtzeit verfolgen und bei Bedarf die Abläufe verbessern, um einen vollständigen LEAN-Fertigungsansatz zu verfolgen. Um das Werkstatt-Management zugänglich zu machen und zu verbessern, ist der Einsatz von visuellem Management erforderlich. Das heißt, man muss Tabellen, Leistungsüberwachung, Problem- oder Wartungsüberwachung (TPM) etc. verwenden.

Das visuelle Management muss die organisatorischen Merkmale der Unternehmen berücksichtigen. Es erstreckt sich über 2 Zeitskalen:

  • eine kurze, mit der man schnell auf häufige Probleme (Tagesrhythmus) reagieren kann
  • eine lange, um Hintergrundtrends hervorzuheben (Wochenrhythmus).

Effektives visuelles Management muss zwingend visuelle und mündliche Kommunikation verbinden, sodass der Informationsaustausch zwischen Menschen effizient und wechselseitig ist und zu schnellen Entscheidungen vor Ort führt.

Diese Verbindung erfolgt durch Besprechungen rund um visuelle Informationen. Dazu gehören beispielsweise operative 5-Minuten-Besprechungen, wöchentliche Besprechungen und monatliche Besprechungen.

Probleme und Abweichungen werden transparent

Das Werkstatt-Dashboard bietet einen guten Überblick über alle relevanten Daten, aktuellen Themen und Projekte in der Produktion. Dies ist eine Voraussetzung für die genaue Darstellung der Schlüsseldaten. Auf dem Werkstatt-Dashboard können alle Mitarbeiter sehen, in welcher Phase sich die Projekte befinden und wo Probleme oder Diskrepanzen auftreten.

Darüber hinaus zeigen der tägliche Informationsaustausch und die zentrale Visualisierung sofort die Probleme in den Produktionsprozessen. Reaktionszeiten verkürzen sich, und Probleme können schneller erkannt und gelöst werden.

Um jedoch einen effizienten Prozess mit einer Kultur kontinuierlicher Verbesserung zu verwalten und zu gestalten, ist es ratsam, traditionelles visuelles Management und digitales visuelles Management in Produktionswerkstätten zu kombinieren. Dieses Managementsystem ermöglicht es, visuell und in Echtzeit über verbundene Bildschirme wie das E-Leanboard zu kommunizieren und zu reagieren, da die Produktionsabläufe über Leanandon sofort sichtbar sind. Digitales visuelles Management ist daher die beste Werkstattmanagement-, d.h. Shopfloor-Management-Methode, da sie dank eines Just-in-Time-Flussmanagementsystems Kosten und Zeit spart.

Mithilfe des visuellen Managements kann jeder über einen Tätigkeitsbereich (in Produktion oder Service) erfahren, ob die Situation normal ist oder nicht, ob Probleme erkennbar sind, und ob die Teams die tatsächlichen Probleme mit den geeigneten Kriterien für ihre Lösungen behandeln. Das Ziel ist die schnelle Visualisierung relevanter Indikatoren eines Services oder einer Produktionsstätte, um die verschiedenen Aktivitäten effizient managen zu können.

Visuelles Management kann als Mittel der Unternehmensleistung betrachtet werden und ermöglicht somit die Einbindung jedes Mitarbeiters, indem man sich auf "Sehen", "Wissen" und "Handeln" stützt.

Das Ziel des Shopfloor Managements in einem Fertigungsprozess

Werkstattmanagement zielt darauf ab:

  • Probleme in der Werkstatt zu erkennen und zu reduzieren
  • den Produktionsfluss und -ablauf zu optimieren
  • die Kommunikation durch konnektierte Tools zu verbessern
  • dank 5S einen sauberen und effizienten Arbeitsbereich zu gestalten
  • die Produktionseffizienz durch kontinuierliche Verbesserung zu steigern
  • die Teams autonom zu machen, um ihre Leistungen zu verbessern
  • den Umsatz des produzierenden Unternehmens positiv zu beeinflussen

Schnellerer Informationsfluss in Produktionswerkstätten

Der Informationsfluss wird durch die Werkstattleitung in Gang gesetzt. Durch regelmäßige Besprechungen wird sichergestellt, dass die Produktionsprozesse für das Management sofort sichtbar und verständlich sind. So können die Abläufe in anderen Abteilungen besser koordiniert werden.

Zusammenfassung zum Shopfloor Management, dem visuellen Werkstattmanagement

Das visuelle Management muss an die Besonderheiten und Aufgaben jedes der Sektoren angepasst werden, in denen es eingesetzt wird. Eine Organisation, die der Produktion ähnlich ist, kann auch für die Organisation der Büros beibehalten werden. Tertiäraktivitäten können nach einer Prozesslogik in einer internen Kunden-Lieferanten-Kette zusammengefasst werden. So definiert, sind diese Einheiten je nach Aufgabenstellung leicht mit den Produktionssektoren und dem Betrieb verbunden.

Der Erfolg des Shopfloor Managements zwingt Mitarbeiter und Management zur gemeinsamen Teilnahme an diesem Prozess. Daher sollte das Werkstattmanagement nicht als Kontrollinstrument für das Management eingesetzt werden, sondern dient im Wesentlichen zur Verbesserung der Kommunikation und dazu, den Menschen in den Mittelpunkt der Organisation zu rücken.

Direkte Unterstützung des Managements im Zuge einer LEAN-Ansatzes

Durch die Quer- und hierarchische Zusammensetzung eines Werkstattmanagementteams ist es möglich, einen Kommunikationsraum zu entwickeln, in dem Bediener und Management Probleme gemeinsam aufdecken und lösen können. Aufgrund dieses Prinzips der gemeinsamen Zusammenarbeit wird mangelnde Transparenz im Betrieb unterbunden.

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